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Mixtape der Woche

10. April 2026, 19:27 Uhr von Uwe

Mir ist diese Woche nach simpler Gutelaune-Musik. Und weil erst Ostern war, und es da Ostereier der Güteklasse A gab, gibt es Musik der Güteklasse A…

A wie Abba nämlich. Simpel (stimmt nicht, klingt nur so), zeitlos und überhaupt. Einige der größten Hits (Dancing Queen z.B. waren schon mal als Album der Woche dran, aber bei den zahllosen Hits hat man trotzdem die Qual der Wahl).

Waterloo

Der große Erfolg der Band begann 1974 mit diesem Song, mit dem sie den Eurovision Song Contest gewannen (diese komische Veranstaltung, die ich seit mindestens 20 Jahren nicht ernstnehmen kann). Tatsächlich wurde der Song 2005 sogar zum besten Song in der Geschichte des Song Contests gewählt. Als Single war es in Europa wochenlang Nummer 1, was nur der Anfang der großen Karriere war.

SOS

1975 folgte dieser Hit, der bewies, dass Abba nicht nur ein One-Hit Wonder waren. Kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen, dass sie mal als ein solches gegolten haben, aber nach Waterloo im Vorjahr hatte es eben ein Jahr gedauert, bis dieser Song die Charts europaweit anführte.

Eagle

Es folgten weitere Hits wie das bereits erwähnte Dancing Queen. 1978 galten Abba bereits als internationale Superstars. Grund genug, den längsten aller Abba-Songs in die Liste aufzunehmen. Lang ist hier relativ, wir reden von Popmusik, und die Nummer hat keine sechs Minuten – Bohemian Rhapsody ist zwar auch so lang, aber musikalisch eine ganze andere Hausnummer. Macht aber nix, diese Woche ist leichte Kost angesagt. Der Adler flog auch nicht besonders hoch in den Charts, was aber immer noch Top 10 bedeutet.

Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)

1979 erschien bereits das zweite Greatest Hits-Album, und bei solchen Alben haut man dann immer einen neuen Song dazu, damit das Ding auch gekauft wird. Das war dann diese Nummer, die auch prompt ein großer Hit wurde. Ich hab allerdings bis heute keine Ahnung, warum sie den Kerl erst nach Mitternacht haben wollen – läuft vermutlich unter dem Motto „wer sündigt, schläft nicht“. Tja, ich wär ja verfügbar, aber ich mag mir halt nicht die Nacht um die Ohren schlagen, bwahaha.

Super Trouper

1980 erschien diese Nummer, die mich stilistisch und thematisch immer an Dancing Queen erinnert – Tanzfläche, Rampenlicht und so. Ist vielleicht auch nur meine privatpersönliche Interpretation. Ist aber auch wurscht, es war ein Hit, die Melodie fräst sich wie bei so vielen Songs der Band ganz fies in die Hirnrinde und ein Klassiker wurde es sowieso.

The Winner Takes It All

Ebenfalls 1980 wurde dieser Song veröffentlicht. Der war insbesondere musikalisch relevant, wich die Ballade doch vom einfachen Popformat ab. Das änderte nix am Hitpotential, Top 5 in quasi ganz Europa und Nummer 1 in Großbritannien – aber wem erzähl ich das eigentlich, die Hits von Abba kennt doch sowieso jeder, der die letzten 40 Jahre nicht unterm Stein gelebt hat.

Thank You For The Music

Zum Abschluss des Mixtapes springen wir zurück ins Jahr 1977, einfach weil der Songtitel so gut als Zusammenfassung passt. Wenn es Abba nicht gegeben hätte, würde Popmusik heute völlig anders klingen, Bands wie Roxette hätte es in dieser Form nie gegeben, und nicht nur die schwedische Musikwelt hätte sich ganz anders entwickelt. Das ist glaube ich auch das größte Kompliment, was man der Band machen kann: Mit perfekt produzierter, simpel klingender Popmusik zeitlose Kunst zu schaffen.

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